Einzelinterview: Ernst Wolff zu Schere im Kopf – Mainstreammedien und die Finanzindustrie

Einzelinterview: Ernst Wolff zu Schere im Kopf – Mainstreammedien und die Finanzindustrie: Neutrale Berichterstattung oder gekaufte Abhängigkeit?

 

Ernst Wolff - Bildquelle: Ernst WolffMeinungsmacht geht immer einher mit Medienbesitz. Wer die Medien besitzt, hat die Möglichkeit Meinung zu machen, Einfluss zu nehmen und damit Kontrolle auszuüben. Daher ist es nicht egal, wem ein TV- oder Radiosender gehört. Wer hinter einem Verlag, einem Portal oder einer Zeitung steckt. Eine Vielfalt in der Medienlandschaft erfordert unabhängige Medien, die nicht von Partikularinteressen geleitet sind oder bei denen das Werbeetat darüber bestimmt, ob über ein Thema berichtet wird. Nur unabhängige Medien können eine Berichterstattung garantieren, die dort “hingeht”, wo es auch einmal den Großkonzernen und Regierungen wehtut.

Doch heute ist es meistens so, dass ein Blick auf die Schlagzeile der Zeitung oder auf den Aufmacher eines Sendeformats genügt, um zu erkennen, welche Ausrichtung vorliegt und welche Intention mit einem Bericht oder einer Sendung verfolgt wird. Diese Ausrichtung reflektiert zu oft und immer öfters unübersehbar den politischen Hintergrund des jeweiligen Medienbesitzers/Mehrheitseigentümers. Bis hin zu offenen Angeboten gegen Bezahlung bestimmte politische Themen bevorzugt zu transportieren oder als Werkzeug im wirtschaftlichen Konkurrenzkampf bestimmten Gruppierungen dienlich zu sein.

Gerade aus diesen nur stichpunktartig aufgeführten Punkten, ist es so wichtig die echte Medien- und damit Meinungspluralität zu stärken. Die Entflechtungen von Politik, Medien und Wirtschaft ist wichtige Voraussetzung dafür, dass die Menschen wieder eine neutrale Berichterstattung verfolgen können – und keine der gekauften Abhängigkeiten.

Im Gesprae.ch interviewte Ernst Wolff genau zu diesem Thema:……

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