Taugt Trumps Steuerreform als Modell für Deutschland und Europa?

Von Peter Haisenko 

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Erwartungsgemäß ist die Steuerreform von Donald Trump in den Systemmedien mit Spott und Häme übergossen worden. Als Geschenk für Superreiche und Großkonzerne wurde sie diffamiert und der „kleine Mann“ ginge leer aus. In den letzten Tagen haben Großkonzerne Gewinnwarnungen herausgegeben, die das Gegenteil belegen.

Wo sonst Börsennachrichten einen prominenten Platz in den Nachrichten haben, sind die wirklich wichtigen Gewinnwarnungen zum Beispiel von BP oder der Deutschen Bank kaum am Rande erwähnt worden. Dürfen sie auch nicht, denn sie zeigen auf, dass Trump auch in dieser Hinsicht ein weiteres Wahlversprechen wahr gemacht hat. Als ihm während des Wahlkampfs vorgeworfen wurde, er hätte zehn Jahre lang keine Steuern bezahlt, hat er in entwaffnender Weise darauf geantwortet: Er sei derjenige, der die US-Steuergesetze am besten kenne, wisse, wie man legal Steuern vermeide und deswegen sei er auch derjenige, der am besten wüsste, was zu ändern ist, um das Gesetz gerechter zu machen. Im Dezember 2017 hat Trump geliefert.

Konzerne können vergangene Verluste nicht mehr steuermindernd geltend machen

Mit dem neuen Steuersatz von 15 Prozent – vorher 35 % – liegen die USA…..

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