Die Sanktionen gegen Nordkorea und die Geostrategie des Hungers

Am 22. Dezember 2017 hat der UNO-Sicherheitsrat die Nordkorea-Sanktionen weiter verschärft. Ein Artikel des Wall Street Journal hat bereits im September eine „Geostrategie des Hungers“ zur Lösung des Nordkorea-Problems gefordert. Bestehen hier Zusammenhänge?

In den etablierten Medien wird nicht berichtet, was die jüngst erfolgte massive Verschärfung der bestehenden Sanktionen des UNO-Sicherheitsrats am 22. Dezember für die nordkoreanische Zivilbevölkerung bedeutet. Und das, obwohl die New York Times bereits am 21. September darauf hingewiesen hat, dass die Nordkorea-Sanktionen die mit Abstand schärfsten seit vielen Jahren sind.

Für alle UNO-Resolutionen, die seit 2006 erlassen wurden, gilt, dass sie den alltäglichen Überlebenskampf der nordkoreanischen Menschen ganz erheblich erschweren. Eine ultimative Zuspitzung stellt jedoch die Resolution 2397 vom 22. Dezember 2017 dar. Mit ihr werden die Öllieferungen, die durch vorangegangene Sanktionen um 75 Prozent verringert worden waren, um 89 Prozent verringert, was nach Einschätzung zahlreicher Experten einen Zusammenbruch der….

Kommentare sind geschlossen.