Mit Geld regiert man Welt

Kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht mindestens fünf Aufforderungen in der E-Mail vorfinden, meinen nicht vorhandenen Reichtum in Bitcoins (hier auch exemplarisch für viele andere Kryptowährungen) anzulegen, um ihn sicher und dazu noch mit drastischen Gewinnen durch den zu erwartenden Crash zu retten. Ganz anderer Meinung ist hingegen der Investment-Berater Peter Schiff. In einem Interview mit Scott Gamm von The Street behauptete Schiff, dass „Bitcoins keinerlei inneren Wert besitzen“. Die Crypto-Währung stütze sich lediglich auf den eingeredeten Glauben der Menschen. „Ich denke, dass hinter Bitcoin kein wirklicher Wert steckt“. Es sei ein Spiel mit der „heißen Kartoffel“, bei dem nur wenige Leute wirklich reich werden. „Das digitale Papiergeld wird irgendwann abstürzen und sterben.“ (https://www.sgtreport.com/articles/2017/11/12/-peter-schiff-slams-bitcoin-federal-reserve-and-antitrust-regulators)

Nun, „Papier“-Geld wollten Bitcoins ja gerade nicht sein. Doch inzwischen lassen sie sich auch in solches verwandeln, nämlich „ausdrucken“. Fangen wir also mit Peter Schiff an! Bitcoins haben keinen „inneren Wert“. Unterscheidet sie das von dem Geld, das wir gewohnt sind? Natürlich nicht. Der „innere Wert“ eines 100 Euroscheins (Euro exemplarisch für alle gesetzlichen Zahlungsmittel) ist als Materialwert vernachlässigbar gering. Früher wurde der „innere Wert“ eines Geldscheins durch eine bestimmte Gewichtsmenge eines…..

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