Die Proteste im Iran und das falsche Spiel von Trump und Netanjahu

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Während sowohl die iranische Führung als auch die internationale Gemeinschaft durch den plötzlichen Ausbruch der Proteste in Maschhad, Qom und anderen Provinzstädten gegen die düsteren wirtschaftlichen Zustände weitestgehend überrascht wurden, nahmen US-Präsident Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu die Nachrichten mit besonderem Stil auf.

Umgehend heizten sie ihre Tastaturen und Videokameras hoch und twitterten ihre enthusiastische Unterstützung für die Unruhen. Durch ihre Formulierungen stellten sie unmissverständlich klar, dass sie nicht nur Reformen des Systems zur Verbesserung der Lebensbedingungen der durchschnittlichen Iraner unterstützen, sondern dass sie einen Regime Change in Teheran befürworten.

Gefährliches Territorium

Netanjahu bereitete ein Facebook-Video vor, in dem er auf das klerikale Establishment losging:

„Ich wünsche dem iranischen Volk Erfolg in seinem edlen Streben nach Freiheit. Mutige Iraner strömen auf die Straßen. Sie suchen nach Freiheit. Sie suchen nach Gerechtigkeit. Sie suchen nach grundlegenden Rechten, die ihnen jahrzehntelang verweigert wurden. Das grausame Regime Irans verschwendet Zig Milliarden Dollar, um Hass zu säen… Wenn dieses Regime endlich fällt, und eines Tages wird es fallen, werden Iraner und Israelis endlich wieder gute Freunde sein.“

Das letzte Mal, dass Israel und der Iran Freunde waren, war zu Zeiten de…..

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