Volksempfinden wird Statistik – und die Medien gehen baden

Wer immer noch nicht versteht, warum eine Partei wie die AfD im Land so stark geworden ist, und warum ihr innere Querelen, rechtsextreme Kandidaten und peinliche Ausrutscher nichts anhaben können, der erlebt gerade jetzt, im neuen Jahr, wieder mal ein Lehrstück. Vor allem darüber, was die Medien im Land damit zu tun haben. Der niedersächsische Kriminologe Christian Pfeiffer hat in einer Studie den Zusammenhang von Gewaltkriminalität und Flüchtlingsströmen untersucht.
 
Damit bricht soeben ein bequemes, wohlfeiles Zerrbild in sich zusammen, das (okay, ein abgeschmacktes Bild, aber hier passt es) wie eine Monstranz im Diskurs über Flüchtlinge jahrelang hochgehalten wurde. Von allen. Weil es alle anderen ja auch taten. Und weil die Wahrheit ja auch so geklungen hätte, dass niemand sie aussprechen wollte. In welche Ecke wäre man denn da gerückt worden? Und: Sie hätte ja nur den Rechten geholfen. Jetzt wird sich herausstellen: Das Gegenteil…..

…..passend dazu….
Union und SPD bereiten extrem rechte Regierung vor

Mittlerweile hat Deutschland seit über hundert Tagen keine gewählte Regierung mehr. Das ist weit länger als der bisherige Rekord aus dem Jahr 2013. Damals waren zwischen der Bundestagswahl und der Vereidigung der neuen Regierung 86 Tage vergangen.

Ein Ende der Krise ist nicht abzusehen. Nach mehreren Vorsondierungen beginnen nächste Woche Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU und SPD über eine Fortsetzung der Großen Koalition. Am 21. Januar soll dann ein Parteitag der SPD darüber entscheiden, ob die SPD in formelle Koalitionsverhandlungen eintritt. Danach kann es Experten zufolge weitere zwei Monate dauern, bis ein neuer Koalitionsvertrag steht. Es ist aber auch….

Kommentare sind geschlossen.