Ein Einsender schildert die Sicht auf das NetzDG aus Irland:

Bildergebnis für maas zensurIch lebe und arbeite in Irland […]. Das Thema NetzDG betrachten meine deutschen, aber auch meine internationalen Freunde sowie auch ich hier mit einem lachenden Auge. Die Bundesregierung hat Jobs geschaffen in Dublin. Ein guter Freund arbeitet jetzt für eines der großen sozialen Netzwerke. Die freie Stelle wurde durch das Gesetz geschaffen. Niemand der zuständigen Teamleader, Manager, etc. hat überhaupt den blassesten Hauch einer Ahnung, was das neue Gesetz wirklich bedeutet – außer, dass es Ärger bedeuten kann. Die neuen Mitarbeiter haben so gut wie kein Training erhalten und die letzten drei Wochen nur emsig die Seele baumeln und das Bier nach Feierabend fließen lassen. Denn wie so oft kranken die großen Firmen hier in der Steuer-Oase an eklatanter Ahnungslosigkeit in unvorstellbarem Maßstab.

Ich war bereits versucht, mich um den gleichen Job zu bewerben, einfach um mehr Zeit zum Lesen auf der Arbeit zu haben, aber dann biss mich doch wieder das eigene Gewissen.

Für Twitter, FB, usw. kann man meiner Meinung nach einfach aus moralischen/ethischen Gründen nicht arbeiten.

Auf jeden Fall dankt der Irische Staat dem Herrn Maas für neue Arbeitsplätze und die Arbeitnehmer ebenso, denn sie haben ziemliche Narrenfreiheit und wenig Mühe im Job, denn es ist aktuell egal was sie tun, sofern sie im Zweifelsfall einfach „Nein“ anklicken. Natürlich könnte man jetzt…..

…..passend dazu…..
NetzDG: Die Kritik wächst und Maas verteidigt daran vorbei

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, kurz NetzDG, tritt in Kraft und stößt auf laute Kritik. Allgemein ist von „overblocking“ die Rede – zu viele Inhalte werden zu schnell gelöscht. Aus Angst vor hohen Bußgeldern. Befürworter Heiko Maas rechtfertigt das Gesetz an der Kritik vorbei.

Vorausgegangen sind dauerhafte Häme, Beleidigungen und die Verbreitung von….

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