Trump, die muslimische Religion und der politische Islam von Thierry Meyssan

Seit einem Jahrzehnt sind die Vereinigten Staaten in ihrem Widerspruch zum Islam verstrickt. Auf der einen Seite fühlen sie sich als das Land der religiösen Freiheit, auf der anderen Seite verwenden sie die Muslim-Bruderschaft, um den Erweiterten Nahen Osten zu destabilisieren, und drittens kämpfen sie gegen die Überschwemmung anderer Regionen durch den islamischen Terrorismus. Sie haben daher jegliche Forschung unterbunden, die ermöglicht, den Islam als Religion von seiner Manipulation für politische Zwecke zu unterscheiden. Nach dem Bruch mit dem Terrorismus der Muslimbruderschaft hat Donald Trump beschlossen, dieses Problem nun wieder aufzugreifen, mit der Gefahr im eigenen Land Gewalt zu provozieren. Denn in den Vereinigten Staaten bedeutet die Freiheit, Islam praktizieren zu dürfen, nicht gleichzeitig Politik betreiben zu können.

JPEG - 37.7 kBWenn Donald Trump sagt: “Ich glaube, dass der Islam uns hasst”, bezieht er sich auf die muslimische Religion oder auf die gleichnamige politische Ideologie?

In seiner neuen nationalen Sicherheitsstrategie ändert Präsident Trump die offizielle Terminologie und bezeichnet die muslimischen bewaffneten Gruppen als “dschihadistische Terroristen”.

Islam: Religion oder Ideologie?

Nach dem Al-Qaida zugeschriebenen Attentat des 11.September hatte eine heftige Polemik Washington erschüttert: stellten die Terrorgruppen dort den Islam dar oder nicht? Wenn ja, dann sollten alle Muslime als Feinde des Vaterlandes angesehen werden. Wenn dies aber nicht der Fall ist, könnte man zwischen “gemäßigten” und “extremistischen” Muslimen unterscheiden.

Die Briten benutzten jedoch die gleichen Bezeichnungen in einem andere…..

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