Eine Studie belegt die quantitative Verzerrung der Weltlage durch die ARD tagesschau

Quantitative geografische Mediendiskursanalyse über die Berichterstattung der Tagesschau und ausgewählter führender Medien

Den Kern der vorliegenden Studie bildet eine quantitative Untersuchung der Berichterstattung der Tagesschau in den Jahren 2007 bis 2016. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zusammensetzung der Beiträge keine adäquate Widerspiegelung der Welt darstellt, da sie sich überproportional stark auf den sog. Westen und die Länder des „Orients“ konzentrieren.

Dies geschieht zu Lasten anderer Staaten der sog. Dritten Welt, die in der Berichterstattung i.d.R. quantitativ stark marginalisiert werden (gemessen an ihrer Bevölkerungszahl müsste beispielsweise über die Subsahara-Afrika-Staaten ca. 230% mehr berichtet werden, über Madagaskar sogar über 3200%).

„Dritte-Welt“-Staaten werden in den Nachrichten i.d.R. lediglich berücksichtigt……

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