Erpressung und Nötigung

Andreas Zumach, Genf © az

Andreas Zumach: Kein Land sollte mehr als zehn Prozent des UNO-Haushalts finanzieren, damit die UNO von Grossmächten unabhängig wird.

«Kein Mitglied der UNO soll mehr als maximal zehn Prozent ihres Haushaltes finanziere, damit die neue Weltorganisation nicht in zu starke Abhängigkeit von nur einem Land gerät.» Dieser in weiser Voraussicht gemachte Vorschlag des schwedischen Botschafters bei der Gründungskonferenz der UNO im Juni 1945 in San Francisco stiess damals leider nicht auf Zustimmung.

Er ist weiterhin richtig und seine Umsetzung heute dringender denn je. Das zeigt die erfolgreiche Politik der finanziellen und politischen Erpressung und Nötigung der UNO, mit der die Trump-Administration drastische Kürzungen des regulären UN….

Kommentare sind geschlossen.