Jerusalem: Was treibt Trump um?

Worin die Logik der jüngsten Jerusalem-Entscheidung der Trump-Administration bestehen könnte, erschließt sich kaum. Sie stellt die Anerkennung der Stadt als Israels Kapitale und einen Umzug der amerikanischen Botschaft dorthin in Aussicht, noch bevor sie den eigenen Plan für einen nahöstlichen Friedensdeal überhaupt enthüllt hat. Dabei dürfte der schwer genug zu „verkaufen“ sein.

Das Weiße Haus setzt vermutlich trotz des Lärms, den ihr Schritt in der arabischen Welt zwangsläufig ausgelöst hat, darauf, dass ihre Schlüsselpartner in Saudi-Arabien und Ägypten ihren – bereits öffentlich erklärten – Widerstand auf Lippenbekenntnisse beschränken werden. Schließlich sind diese Staaten an der Aufrechterhaltung ihrer Beziehungen zu Trump interessiert, weil für sie die…..

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