Der Euro bremst sogar Deutschland aus

Als Motor der Integration ist Europas Gemeinschaftswährung gescheitert. Das haben jetzt ausgerechnet Ökonomen der EZB in ihrer Studie erkannt. Die Hauptschuld für das wirtschaftliche Elend tragen bestimmte Mitgliedsländer. 

Wenn die Ökonomen der Europäischen Zentralbank (EZB) etwas Wichtiges erforscht haben, laden die Währungshüter vor der Veröffentlichung gern Journalisten zum Hintergrundgespräch. Schließlich veröffentlichen die zahlreichen EZB-Volkswirte so viele Studien, dass die meisten Papiere ohne ein solches Briefing sang- und klanglos in der breiten Öffentlichkeit untergehen würden.
Auch das aktuelle Papier, eine Langzeitbetrachtung über die „reale Konvergenz in der Euro-Zone“, war der EZB eine solche Hintergrundrunde wert. Immerhin geht es um eine der besonders heiklen Fragen der Währungsunion.
Nämlich die, wie sehr der Euro seit seiner Einführung im Jahr 1999 die in ihn gesetzte Erwartung als Motor für das wirtschaftliche Zusammenwachsen Europas tatsächlich erfüllt – oder ob er gar im Gegenteil die…..

 

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