Das US-Atomwaffenarsenal unter Trump

Bildergebnis für trump usaREUTERS/Jonathan Ernst

Wenn Donald Trump über Atomwaffen twittert oder redet, ist die Verwunderung oft groß. Das wichtigste atomare Rüstungskontrollabkommen mit Russland, den New-START-Vertrag, nannte er kurzerhand ein „einseitiges Geschäft“ zum Vorteil Russlands. Putins Angebot, die Laufzeit dieses Vertrages um fünf Jahre zu verlängern, schlug er aus. Er behauptete, gleich zu Beginn seiner Amtszeit, eine umfassende Modernisierung der Nuklearstreitkräfte in Auftrag gegeben zu haben, von der niemand wusste. Und vor einigen Monaten soll er bei einer Sitzung im Weißen Haus sogar eine Verzehnfachung des Atomwaffenbestandes der USA für notwendig gehalten haben. Oft werden solche Äußerungen schnell widerrufen, uminterpretiert oder zu Fake News erklärt.
Trumps Grundhaltung spiegelt sich wohl am ehesten in einer Aussage vom vergangenen Februar wider: „Es wäre wunderbar, wenn wir vereinbaren könnten, dass kein Land Atomwaffen hat. Wenn und solange aber Länder Atomwaffen haben, werden wir an der Spitze des Rudels stehen.“
In den nächsten Monaten muss Donald Trump konkreter werden. Er muss dem US-Kongress einen Bericht über die Zukunft des Atomwaffenpotentials der USA…..

….passend dazu…..
„Die Geopolitik ist zurück“: Donald Trump stellt seine Globalstrategie vor
eine Kritiker in den USA befürchten, dass der neue Präsident dafür sorgt, dass sich andere Mächte stärker zusammenschließen. Zudem vernachlässige die Außenpolitik seiner Regierung die wichtigste Ressource: die Soft-Power.

Am heutigen Montag will der amerikanische Präsident Donald Trump seine Nationale Sicherheitsstrategie (NSS) vorstellen. Diese Art von Dokument verpflichtet alle amerikanischen Beamten, die darin festgesetzten Ziele zu verfolgen. Das letzte Papier dieser Art verfasste Barack Obama im Jahr 2015. Darin spielten von Umweltkatastrophen ausgehende Risiken eine größere Rolle als militärische…..

Kommentare sind geschlossen.