Wagenknecht zu US-Sanktionen: „Wie ein Schurkenstaat zum billigen Vorteil der eigenen Gasindustrie“

In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt findet Sarah Wagenknecht klare Worte zu den Sanktionen gegen Russland, die auch Europas Unternehmen hart treffen. Statt „transatlantischer Willfährigkeit“ fordert die Volkswirtin, jetzt US-Militär- und Spionageeinrichtungen in Deutschland zu schließen.

Die Volkswirtin und Linken-Politikerin Sarah Wagenknecht argumentiert in dem Gastbeitrag, dass mit den Sanktionen gerade Gaspipelines und die geplante Leitung Nord Stream 2 getroffen werden sollen. Sie versteht die US-Sanktionen als „nichts weiter als die Anbahnung eines Riesengeschäfts für die US-Fracking-Konzerne“, da sie darauf abzielen, Europa künftig vorrangig mit „teurem und ökologisch katastrophalem Fracking-Gas“ aus den USA zu versorgen. RT Deutsch dokumentiert die prägnantesten Aussagen.

Berlin muss Rechtsbruch Taten folgen lassen

Sarah Wagenknecht beim Parteitag der Linken, Hannover, Deutschland, 11. Juni 2017.

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