»Razzien rechtlich unzulässig«

G-20-Durchsuchungen: Die BRD ist zum Polizeistaat geworden. Jeder, der zu einer Demonstration geht, soll fürchten, ins Fadenkreuz zu geraten. Ein Gespräch mit Gabriele Heinecke

Bundesweite_Razzien_55564292.jpgIn voller Kampfmontur: Fünf Monate nach dem G-20-Gipfel in Hamburg durchsuchten deutsche Beamte Privatwohnungen und Beratungsstellen wie das Rote Zentrum in Göttingen am 5.12. Foto: Swen Pförtner/dp

Am Dienstag morgen hat die Polizei in acht Bundesländern linke Zentren und Wohnungen von G-20-Gegnern durchsucht. Die Razzia richtete sich gegen 22 Beschuldigte, deren Personalien beim Polizeieinsatz auf der Hamburger Straße Rondenbarg am 7. Juli festgestellt wurden. Sie vertreten mit dem Italiener Fabio V. den ersten Aktivisten, der in Sachen Rondenbarg vor Gericht steht. Wie bewerten Sie die Razzia?

Mit Erstaunen habe ich Dienstag mittag gehört, die Razzia sei geführt worden, um Hintergründe und Strukturen offenzulegen. Hausdurchsuchungen dienen aber…..

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