Twitter-Berichterstattung: Schäubles Haltung im Vergleich völlig antiquiert

Vor zwei Wochen teilte der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble den Abgeordneten mit, dass Twitter im Plenarsaal unerwünscht sei. Die Regel sorgte für Unverständnis und Spott. Wir haben nachgeforscht, wie die Landesparlamente und das Europaparlament mit dem Thema umgehen – und die Ergebnisse in einer interaktiven Karte dargestellt.

Wolfgang Schäuble spielt Sudoku (2012). Heute sagt er: „Diejenigen, die vorlaut twittern und sonst was, mögen mal überlegen, wie das auf einen Staatsbürger wirkt, der den Bundestag beobachtet: Einer oder eine redet mit großer Leidenschaft und dann sitzen da welche, die alles machen, bloß nicht zuhören.“ tagesschau

Wenn Abgeordnete live über den Verlauf von Debatten twittern, dann sei das „den Verhandlungen des Bundestags unangemessen und daher unerwünscht“, legte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) fest. Dass gerade der Kurznachrichtendienst Twitter auch dazu dienen kann, Öffentlichkeit, Transparenz und Bürgernähe herzustellen, verkennt er dabei. Auch gegenüber Laptops zeigt sich Schäuble streng: Die Nutzung von Geräten, „die Geräusche erzeugen….

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