Schlammschlacht

Was für ein Niveau, was für eine menschliche Niedertracht spielt sich im Kontext der Linkspartei und im Umfeld der Ehrung von Ken Jebsen am 14.12.2017 im Berliner Kino BABYLON ab. Das ist schon beispiellos. Die Vorstandsmehrheit will partout Recht behalten und bemerkt gar nicht, wie sie die Partei zerlegt und eine immer offensichtlichere Ost-West-Spaltung zu Tage tritt. Die Herrschaftsparteien und ihre Medien können sich dabei ins Fäustchen lachen und amüsiert zuschauen. Fest steht, diese Partei wird nie wieder meine Stimme erhalten. Ich hatte sie ihr immer gegeben, obwohl ich seit Jahrzehnten fundamentale Vorbehalte gegen die parteienbasierte „parlamentarische Demokratie“ hege. Meine Beteiligung an Wahlen ist jetzt definitiv aus und vorbei.

Die dummen substanzlosen Plattitüden, dieser hirnrissige geistige Dünnpfiff — man mag es schon gar nicht mehr hören — „Antisemit, Antiamerikaner, Querfrontler….

…passend dazu….

Wen hat Ken Jebsen umgebracht?
Von Oskar Lafontaine

Wenn Henry Kissinger, George W. Bush, Barack Obama oder Hillary Clinton, die für Millionen Tote verantwortlich sind, im Kino Babylon in Berlin einen Preis verliehen bekämen, würde dann der Kultursenator Klaus Lederer intervenieren, um diese Preisverleihung zu verhindern? Weil dem Journalisten Ken Jebsen dort der „Kölner Karlspreis“ verliehen werden sollte, hat er das jedenfalls für nötig befunden.

Am Wochenende hat der Parteivorstand der Linken einen Beschluss gefasst, in dem er sich ausdrücklich mit Klaus Lederers Intervention solidarisiert und sich gleichzeitig nicht nur von Nationalisten, Antisemiten und Rechtspopulisten…..

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