Breitband-Konzerne übernehmen Internet-Zensur

Die amerikanische Federal Communications Commission (FCC) will die Netzneutralität abschaffen. Dies hat in den USA und auf der ganzen Welt massiven Widerstand ausgelöst. Experten und einfache Nutzer der Internettechnologie sind zu Recht darüber empört, dass die FCC, die amerikanische Behörde zur Regelung der Kommunikationswege, im Auftrag der Wirtschaft das offene und freie Internet angreift.

Der FCC-Vorsitzende Ajit Pai hat den Vorschlag gemacht, dass die Internetprovider (ISPs) den Fluss der Inhalte im Internet praktisch selbst kontrollieren. Das begünstigt Provider wie Comcast/Xfinity, Communications/Spectrum, AT&T und Verizon. Seit die FCC diese Pläne am 21. November ankündigte, hat sie mehr als eine halbe Million Zuschriften erhalten, die sich dagegen aussprachen.

FCC-Chef Ajit Pai

Das Grundkonzept der Netzneutralität lautet, dass alle Informationen im Internet gleich behandelt werden. Dazu wurde mit der Open Internet Order (Regeln für das offene Internet), die im Juni 2015 in Kraft trat, ein begrenzter Regulierungsrahmen eingeführt. Er verbietet es Providern, bestimmte Arten und Quellen von Internet-Inhalten auf der Grundlage von wirtschaftlichen Interessen zu begünstigen oder einzuschränken.

Pais ist erst nach Donald Trumps Wahlsieg…..

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