Was kann „Hwasong-15“ +++ NORKOREAS ZWEITER „SPUTNIK-SCHOCK“ FÜR DIE USA!

Die ganzen Jahre war sich das US-Militär der Sache sicher, dass Nordkorea ein verhältnismäßig schwacher Gegner sei, da das Land zwar durchaus eine große Anzahl an Bodentruppen habe, um in Nordkorea oder der koreanischen Halbinsel einen rein kontinentalen Abwehrkrieg zu führen, nicht aber die USA in ihrem Kern zu treffen oder den USA irgendwie gezielt antworten zu können.

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Und nun das – quasi übersetzt – der zweite „Sputnik-Schock“ für die USA am 29.11.2017 – nur diesmal durch Nordkorea. Dem Land, dass die US-Medien seit Jahrzehnten als rückständig und als verhungernd ausmalen. Dieses Land baut quasi in vollständiger Isolation Hight-Tech-Raketen (ICBMs – Interkontinental), die seit wenigen Tagen „hypothetisch“ auch die USA erreichen können.

Was kann die neue nordkoreanische Rakete „Hwasong-15“?

Am 29.11.2017 ist die Welt nicht mehr die – wie sie für die USA davor gewesen ist. Nordkorea ist in der Lage den USA den Krieg in die USA selbst zu bringen, wenn die USA den Krieg nach Nordkorea bringen sollten. So oder so ähnlich – lautet nun der aktuelle technische Sachstand über die „Hwasong-15“!

Der Test der Interkontinentalrakete vom Typ „Hwasong-15“ ist laut Angaben aus Nordkorea erfolgreich verlaufen. Sie sei bis zu 4.475 Kilometer hoch (!) geflogen und habe in 53 Minuten eine Distanz von 950 Kilometern zurückgelegt. Nordkorea habe eine große historische Leistung erbracht, um „die staatliche Atomstreitmacht zu vervollständigen“. Ähnliche Angaben zu Flughöhe und der Strecke hatte zuvor auch Südkoreas Militär gemacht. Am Ende sei die Rakete 960 Kilometer weiter vor der Westküste Japans ins Meer gestürzt.

1.) Die aktuelle Rakete „Hwasong-15“ soll insgesamt 54 Minuten geflogen sein, deutlich länger als bei bisherigen Tests (37 Minuten am 4. Juli und 47 Minuten am 28. Juli).

2.) Nordkorea hat bei diesem Test, wie auch bei den Tests zuvor, mit Absicht (!) einen sehr steilen Abschusswinkel der Rakete von der mobilen Startrampe gewählt: So kann das Land zeigen, was seine Militärtechnik leisten kann – ohne dass es andere Staaten durch Überflüge provozieren muss. Die Rakete stürzte schließlich unweit von Nordkoreas Staatsgebiet ins sogenannten Japanische Meer.

3.) Die Rakete „Hwasong-15“ ist zwar nur 950 km weit geflogen – aber. Bei einem flacheren Winkel, wie man ihn im militärischen Einsatzfall wählen würde und könnte – würde das Geschoss demnach auf eine Reichweite von 13.000 Kilometern kommen – und damit das gesamte US-Festland erreichen können. Von einer Interkontinentalrakete spricht man übrigens ab einer Reichweite von „nur“ 5500 Kilometern.

Die 13.000 Kilometer-Reichweite von „Hwasong-15“ sind unter „Experten“ zwar sehr strittig – aber nun durchaus möglich. Die zahlreichen US-„Experten“ haben zumindest nun etwas zu tun und können sich ja diverse Szenarien ausmalen. Nordkorea aber entwickelt sein Raketenprogramm und verfügt bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit über Raketen, die die USA treffen können, sollten die USA ihren Krieg gegen Nordkorea starten.

Und PS: Nordkorea ist auch kein Hinterwäldlerland und das nordkoreanische Volk ist auch nicht vom „Mond“ gefallen, wie die transatlantischen Medien das seit vielen Jahren malen. Sie sind nur an der eigenen Sicherheit interessiert – und man sollte sie und ihre Sicherheitsinteressen ernst nehmen und mit ihnen über einen gemeinsamen Frieden verhandeln. Sollte das jemand nicht wollen – wird er „Hwasong-15“ kennenlernen – so die Botschaft Nordkoreas vom 29.11.2017, übersetzt. Quelle: Klick Bild

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