Hauptursachen für die Probleme in Afrika: Korruption und Bevölkerungsexplosion

„Fluchtursachenbekämpfung“ war das Stichwort, das bei dem EU-Afrika-Gipfel in Abidjan ganz oben auf der Agenda stand. In der Spezifizierung dieses Generalthemas ging es dann um Krieg, Terror, Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit, organisierte Schlepperbanden… Alles wichtige Aspekte, um die man sich kümmern muss, keine Frage. Die beiden Hauptursachen für das kontinuierliche Abgleiten des Schwarzen Kontinents in ein gigantisches Katastrophengebiet indes werden weiterhin konsequent verschwiegen – von den mehr als 80 Staats- und Regierungschefs, die zusammen mit Frau Merkel am Konferenztisch saßen, ebenso wie von unseren „Qualitätsmedien“: Korruption und Bevölkerungsexplosion.

Am Ende der Veranstaltung hat EU-Kommissionspräsident Junker stolz verkündet, die Europäer hätten sich auf einen Aktionsplan für Afrika in der Größenordnung von 44 Milliarden Euro verständigt, um einzelnen Staaten wirtschaftlich auf die Beine zu helfen, vor allem aber, um zu verhindern, dass weitere Migrationsströme über Libyen und das Mittelmeer nach Europa gelangen. Mit 44 Milliarden könnte man in der Tat schon einiges bewegen – allerdings nur, wenn das Geld auch dort ankommt, wo es hin gehört und zum Wohle der Bevölkerung……

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