Gutes Leben – und das „Geheimnis“ der letzten zehn Prozent

Von Peter Haisenko

München ist eine schöne Stadt. Am besten lebt es sich hier im August. Das liegt nicht nur am Sommerwetter, sondern vielmehr daran, dass viele Münchner im Urlaub sind, also nicht in München. Der Verkehr fließt, man findet Parkplätze, alles läuft entspannter ab. Unwillkürlich drängt sich die Frage auf, warum es nicht immer so sein kann.

In unserer gewinnmaximierten Welt muss alles immer mit mindestens 100 Prozent laufen. Arbeitnehmer werden genötigt, eher 120 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit abzuliefern. Ständige Erreichbarkeit wird gefordert und die vormals „heiligen“ Ruhezeiten für Geschäfte werden mehr und mehr geschleift. Die ständige Überforderung führt zu immer mehr „Burnout-Syndromen“ und die Fehltage wegen tiefer Depressionen nehmen in erschreckendem Ausmaß zu. Dabei weiß doch jeder vernünftige Ökonom, dass sowohl Betriebsanlagen als auch Arbeitnehmer am…..

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