29. November: 70 Jahre Einsamkeit der Philister

Sprechen wir mal von einem Land voller Geschichte. Und lassen Sie uns dieses Land mal X nennen. Während drei Jahrtausende hat dieses Land jegliche Art von Angreifern, Besatzern und Befreiern über sich ergehen lassen. Alle oder fast alle haben sich auf eine imaginäre Entität berufen, die verschiedene Namen trug, und die man üblich Gott nennt. Das Reich, nennen wir es Y, zu dem dieses Land am längsten gehörte, hat es über vier Jahrhunderte und ein Jahr kontrolliert. Es folgte ein anderes Reich, das Reicht Z, über dreißig Jahre. Niemand wurde nach seiner Meinung gefragt. X wurde einfach eingenommen. Vor allem hat niemand die Bevölkerung gefragt, was sie davon hielt. Auch Z hat nicht danach gefragt. Aber es konnte auf die Unterstützung Seinesgleichen zählen. Dann ereignete sich etwas ganz Besonderes. Eine Versammlung von Vertretern aus 53 Ländern, die mit X nichts zu tun und auch gar keine Legitimität hatten, um über sein Schicksal zu entscheiden, fassten einen Beschluss, X in 3 Teile zu zerfetzen: in einen Teil für das Volk X, in einen Teil für eine Gruppe von Siedlern aus der Ferne, die sich „Volk“ nannten, was sie nicht waren und die wir hier mal J nennen könnten, und in einen dritten Teil, der als Heilige Stadt unter internationaler Vormundschaft gestellt werden sollte.

Nach 70 Jahren ist und bleibt dieses Land das Sonderbarste dieser Welt. Es ist……

 

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