Wenn Logik tötet – Die Militarisierung von Star Trek

Die neue Star Trek Serie ‘Discovery’ beginnt Schlag auf Schlag. Waghalsige Manöver, Phaser- und Torpedogschlachten, ein Krieg wird begonnen, Verrat wird begangen, Viele sterben, es fühlt sich fast so an wie ein ‘Game of Thrones’ für Trekkies. In den Wirren des Krieges kristallisiert sich langsam eine Bi-Polare Galaxisordnung heraus, wir wissen also ziemlich früh wer der Gute und wer der Böse ist. Spock würde dazu wohl «faszinierend» sagen, denn diese radikale Schwarz-Weiß-Malerei ist äußerst selten im Star Trek Universum und höchstens eine punktuelle Anomalie wie Borg oder Spezies 8472. Neu ist, dass eine ganze Serie auf diesem Schwarz-Weiß-Prinzip aufgebaut ist, und dabei so intensiv auf das Böse gerichtet ist, dass sogar das Raumschiff Discovery einen „Schwarzen-Alarm“ hat. Gewalt Sells könnte man jetzt einwenden, doch sollte man sich als mündiger Trekki die Mühe machen, doch mal genauer hinzusehen und zu fragen, ob die Discovery die moralischen Ansprüche des Star Trek Universums erfüllt.

Das ultimative Böse: Die religiösen Fanatiker

Dass ein Klingone nicht gerade am Lagerfeuer sitzt und Kumbaya my Lord singt ist wohl allseits bekannt. Den ein oder anderen Krieg anzufangen, ist für die klingonische Kultur auch nicht…..

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