Flüchtlinge ertrinken vor laufenden Kameras

© Lisa Hoffmann / Sea-Watch

Vor der libyschen Küste sind mehrere Flüchtlinge ertrunken, weil ein Schiff der libyschen Küstenwache ihre Rettung behindert hat.

Wahrscheinlich hätte niemand sterben müssen, wenn die libysche Küstenwache sich anders verhalten hätte, sagt Johannes Bayer, Einsatzleiter einer Sea Watch-Mission auf dem Mittelmeer, bei der am am 6. November fünfzig Menschen starben.

Es ist ein dokumentiertes Beispiel einer Tragödie, wie sie sich im Mittelmeer wohl häufig abspielt, und vor der wir gerne die Augen verschliessen. Die Nichtregierungsorganisation wirft der libyschen Küstenwache vor, durch aggressives Vorgehen Angst und Panik verbreitet und dadurch den Tod vieler Menschen verursacht zu haben. Ziel sei es offensichtlich gewesen, möglichst viele Menschen zurück nach Libyen zu bringen, was gegen das Völkerrecht verstosse. Das berichtet unter anderen BuzzFeed.

Eine anfangs gut koordinierte Rettungsaktion

Geschehen ist Folgendes: Am 6. November 2017 setzt ein Schlauchboot mit…..

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