Ägypten fordert Frieden – und wird von Anschlägen erschüttert

Der ägyptische Staatspräsident Abdel Fattah Al-Sisi hat einen Krieg von Saudi Arabien und Israel gegen die libanesische Hisbollah, Syrien und Iran abgelehnt. Diese Positionierung sorgte in Saudi Arabien für Verärgerung.

Zuvor soll der in Saudi Arabien zurückgetretene libanesische Ministerpräsident Saad Hariri den ägyptischen Präsidenten Al-Sisi in Kairo besucht haben. Nach seinem Gespräch in Ägypten flog Hariri nach Libanon und rückte überraschend von seinem Rücktritt zurück.

In Saudi Arabien vermutet man, dass Al-Sisi das Ganze eingefädelt hat – ohne Absprache mit Riad. Aus Kairo hieß es tatsächlich, dass man eine friedliche Lösung des Konflikts anstrebe.

Doch heute sprengten sich in einer Moschee auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten mehrere Attentäter in die Luft und töteten dabei über 230 Menschen.

Ist der heutige Anschlag eine letzte Warnung der Saudis gegen Ägyptens Vorstoß für den Frieden in Nahost?

Ägyptens Armee gilt als eine der stärksten in der Region. Dennoch lehnte Al-Sisi bereits in der Vergangenheit eine Teilnahme am völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Jemen ab. Klick Bild für QuelleBild könnte enthalten: 2 PersonenBild: Quelle: dpa/sw

 

 

 

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