„Krise des Westens“ und „Weimar“ – was sollen diese grotesken Übertreibungen?

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Jens Berger

Glaubt man Stefan Kornelius von der Süddeutschen, hat Christian Lindners Ausstieg aus den Sondierungsgesprächen eine „Krise des Westens“ ausgelöst. Sein Kollege Markus Schwering bemüht sogar den größten aller möglichen geschichtlichen Vergleiche, spricht von einer „historischen Instabilität“ und erinnert an „Weimar“. Geht es nicht etwas unaufgeregter und leiser? Die alte schwarz-rote Regierung ist geschäftsführend im Amt, verfügt über eine arbeitsfähige Mehrheit im Bundestag und Union und SPD werden aller Voraussicht auch die neue Regierung stellen. Staatskrisen sehen anders aus. Von Jens Berger.

Betrachten wir die Situation doch einmal ganz rational. Bis sich irgendwann einmal eine neue Regierung bildet, bleibt die alte schwarz-rote Regierung geschäftsführend im Amt. Wie es momentan aussieht, wird es im Frühjahr Neuwahlen geben und…….

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