700 MILLIARDEN $ PENTAGON-BUDGET: MAN MUSS EBEN „PRIORITÄTEN“ SETZEN KÖNNEN

Der US-Kongress hat das neue Budget 2018 des Pentagon in Höhe von 700 Milliarden $ gebilligt. Daraus gehen 634 Milliarden $ für die Unterhaltung der US-Armee und 66 Milliarden $ für diverse US-Kriegseinsätze in Afghanistan, Irak, Syrien. Des weiteren geben die USA 4,6 Milliarden $ für den „Widerstand Europas in Europa“ gegen Russland aus. Die USA geben 100 Millionen $ an baltische Staaten und 350 Millionen $ an das Kiewer Regime der Ukraine – für Waffenkäufe. Darüber hinaus steigen die USA defacto aus dem mit Russland / Sowjetunion geschlossenen Mittelstreckensperrvertag aus – und geben für neue Mittelstrecken-Raketensysteme 58 Millionen $ aus, unter dem Vorwand „Russland bei der Verletzung dieses Vertages mit neuen US-Raketensystemen zu mäßigen“. Ein toller kreativer Vorwand – nicht? 12,3 Milliarden werden für die weitere Hochrüstung des von Russland & China massiv kritisierten „Raketenabwehrschildes“ in Europa (Rumänien, Polen usw.) und Südkorea ausgegeben, der so lange Zeit als „Schutz Europas“ vor „iranischen Raketen“ propagiert wurde, und heute als „Schutz“ vor „nordkoreanischen Raketen“ beworben wird – in Wahrheit aber russische Atomraketen bei einem Antwortschlag abfangen soll – über Europa und Pazifik, wenn die USA Russland angegriffen haben. Aber wen stören noch die „längst vergessenen“ US-Lügen über die „iranische Bedrohung Europas“, wie jetzt auch „Nordkorea“? (Quelle-1 und 2)

+++ Hmmm. Doch was ist mit Puerto Rico? Mit Flint? Detroit? Marode verfallene US-Infrastruktur? 2,5 Millionen obdachlose Kinder in den USA? Ach was soll damit schon sein. Nun ja …

1.) In Puert Rico, das ja „zu den USA gehört“, läuft seit den letzten Sturmverwüstungen vor wenigen Monaten nichts mehr. Hunderttausende sitzen ohne Strom. Unternehmen können nicht arbeiten. Tausende wurden fristlos entlassen. Allein im Oktober sind bereits 70.000 Puerto Ricaner nach Florida ausgewandert. Okay – Strom soll es bis zum 15.Dezember wieder geben. Doch Zehntausende Wohnhäuser, Wohnungen, Schulen sind zerstört und ein Wiederaufbau bisdato „nicht geplant“. DIE USA HABEN FÜR DEN WIEDERAUFBAU „KEIN“ GELD !!! (Quelle-3 und 4)

DW SHIFT | New York City mit Subway (DW)

Bild: DW

 

2.) Die US-Stadt Flint (Michigan) mit 100.000 Einwohnern hat kein fließendes Trinkwasser – und das seit 2014. Seit 2014! Das nötige Wasser wird im Stile des „gefühlten Mittelaters“ per LKWs herangekarrt – Tag für Tag. Die Preise dafur steigen von Monat zu Monat – weshalb die Stadt Flint 20,7 Millionen $ Schulden anhäufte und diese nicht mehr zahlen kann. Folge – Lieferstopp. Okay – der Bundestaat hat nach Bürgerprotesten diese 20 Mio. $ nun „vergeben“. Wasser kommt wieder – weiter mit LKWs. Die USA als Staat – sprich Zentralregierung – wollen oder „können“ der US-Stadt Flint nicht helfen. Es sei Sache der Stadt und des Bundesstaats. Die sollen selbst Geld finden. Sänger Bruno Mars veranstaltet nun sogar ein Benefizkonzert, um der Stadt Geld zu geben, damit die US-Bürger dort auch weiterhin Wasser geliefert bekommen. (Quelle-5 bis 8)

Was war passiert? Die verarmte Industriestadt hatte im April 2014 die Wasserversorgung umgestellt, um Kosten zu sparen. Statt aus dem nahe gelegenen Detroit kam das Wasser nun aus dem Flint River – einem durch die Autoindustrie verseuchten Fluss. Das aggressive Wasser griff die alten Bleirohre an, das giftige Schwermetall gelangte ins Wasser. Das aggressive Wasser löste Blei aus alten Leitungen, viele Bürger wurden krank, mindestens 12 Menschen starben. (Quelle-9)

3.) Doch es geht dort noch weiter. Die verarmte US-Großstadt Detroit und die vielen Städtchen rundum Detroit schlagen Alarm, und keinen in Washington interessiert es. Analysen haben nämlich gezeigt, dass ähnlich katastrophale Probleme und Zustände wie in Flint auch anderen Städten rundum Detroit drohen, denn die jüngsten Rohre stammen von 1970 und sind bereits mehr als nur marode. Es werden rund 60 Milliarden $ für die dringende Erneuerung der Wasserversorgungsinfrastruktur dort gebraucht, damit in naher Zukunft mehrere Hunderttausend US-Bürger nicht das gleiche Schicksal erfahren, wie die 100.000 US-Bürger in Flint. (Quelle-10) …. DOCH WEDER DIE USA NOCH DER US-BUNDESSTAAT MICHIGAN HABEN DAFÜR GELD !!! „KEIN“ GELD !!!

4.) Die Zahlen sind bestürzend: In den USA leben einer Studie zufolge etwa 2,5 Millionen Kinder auf der Straße – so viele wie nie zuvor. Wachsende Kinderarmut – US-Studie warnt vor einem „dauerhaften Dritte-Welt-Amerika“. (Quelle-11) … DOCH FÜR DIESES PROBLEM – UND 2,5 MILLIONEN OBDACHLOSE KINDER HABEN DIE USA „KEIN“ GELD !!!

… Die Liste könnte man noch immer weiter fortführen. Die marode Infrastruktur der USA. Amerikas Infrastruktur steckt in der Krise. Straßen und Gleise sind alt und gefährlich und „dämpfen das Wirtschaftswachstum“. (Quelle-12) Die USA mahnen Deutschland, mehr in die Infrastruktur zu investieren. Doch für die eigenen maroden Straßen, wackelnden Brücken und leckenden Wasserleitungen in Amerika fehlen Hunderte Milliarden. (Quelle-13) Brücken brechen zusammen, Wasserleitungen bersten, tiefe Schlaglöcher machen Straßen unbrauchbar. Amerikas Infrastruktur ist in weiten Teilen alt und wird allenfalls notdürftig geflickt. (Quelle-14) Es geht dabei nicht allein um die Metropole New York, die mit 1,6 Billionen $ gut 10% zur jährlichen US-Wirtschaftsleistung beiträgt. Der schlechte Zustand von Brücken & Straßen in der Stadt und auch jener der Flughäfen – gebaut in den 60-er Jahren – zeigt auf kleinem Raum, wie es überall in den USA aussieht. So drohen laut dem US-Verband der Bauingenieure 2.000 Dämme zu brechen, 56.000 Brücken sind marode, der Großteil des Stromnetzes ist älter als 50 Jahre, und jede fünfte Straße gehört ausgebessert. (Quelle-15) Nun ja – und die Staatsschulden der USA liegen mittlerweile bei 20,5 Billionen $. (Quelle-16)

GELD GIBT ES IN DEN USA NUR FÜR BANKEN UND MILITÄR. ES GIBT 100 MILLIONEN $ FÜR BALTISCHE STAATEN UND 350 MILLIONEN $ FÜR DAS KIEWER REGIME DER UKRAINE – FÜR WAFFENKÄUFE VERSTEHT SICH. ES GIBT 66 MILLIARDEN $ FÜR US-KRIEGSEINSÄTZE IN AFGHANISTAN, IRAK, SYRIEN – ES GIBT ABER KEIN GELD FÜR FLINT, DETROIT, MICHIGAN, NEUE WASSERLEITUNGEN, PUERTO RICO, NEUE HÄUSER ODER DIE 2,5 MILLIONEN OBDACHLOSE KINDER IN DEN USA !!! ES GIBT VERSTÄNDLICHERWEISE NUR GELD FÜR KRIEGE …

Via Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Kommentare sind geschlossen.