Netanyahu: Israel wird allein handeln, um den Iran aus Syrien zu vertreiben

Russland sagt, der Iran kann rechtmäßig in Syrien bleiben

Jason Ditz

Am Dienstag bestätigte der russische Außenminister Sergej Lawrow, dass die jüngste Waffenstillstandsbekundung keine Verpflichtung für Russland beinhaltet, den Iran aus Syrien herauszudrängen und sagte, dass der Iran eine legitime Präsenz in Syrien aufrechterhalten könne.

Das kommt nicht gut an bei dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu, der die Welt dazu drängte, den Iran um jeden Preis aus Syrien zu vertreiben. Jetzt sagt er, dass Israel bereit ist, alleine zu handeln, um sicherzustellen, dass der Iran keine dauerhafte Präsenz dort hat.

Die Erzählung vom Iran, der sogar eine „permanente“ Präsenz in Syrien wünscht, scheint mehr oder weniger vollständig eine israelische Kreation zu sein, basierend auf Berichten über den Bau einer syrischen Militäranlage, die irgendwie so hinfrisiert wurde, als sei sie eine „iranische Basis“.

Die Präsenz des Iran in Syrien ist jedenfalls stark übertrieben und beruht auf der Annahme, dass alle schiitischen Milizen, die an der Seite von Assad in Syrien kämpfen und aus der ganzen Welt kommen, „iranische“ Streitkräfte sind und nicht einfach Kämpfer im sektiererischen Konflikt.

Israels Standard für „keine Iraner“ in Syrien ist effektiv erweitert worden, um die syrische Regierung auf jeden Fall mit einzubeziehen, und das Versprechen, allein zu handeln, deutet darauf hin, dass Israel dem direkten Beitritt zum Krieg gegen Syrien näher rückt. Antikrieg:

……passend dazu……
Israel lehnt den Russischen-US Friedensplan in Syrien ab

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, sagte anlässlich einer Tagung seiner Partei, die Likud, dass er gegen den Russischen-US Friedensplan in Syrien ist.

Er verwies auf die Informationen von der BBC, laut denen der Iran eine permanente Militärbasis in der Nähe von Damaskus (siehe unten Satellitenfotos) einrichten durfte.

Israel hatte gebeten, dass die iranischen Truppen sich verpflichten, sich nicht näher als 40 Kilometer von der Waffenstillstandslinie einzurichten.

Die israelische Anfrage scheint umso unpassender, als Tel Aviv die Dschihadisten seit März 2011 aktiv unterstützt und…..

 

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