Der IS verliert die letzte Hochburg seines „Kalifats“

Blick auf Albu Kamal von Al-Salihiyah aus gesehen. By Agagasoft, Wikimedia Commons, licensed under CC BY-SA 4.0.

Mit der Rückeroberung von Albu Kamal in Syrien an der irakischen Grenze hat der IS seine letzte Hochburg verloren. Das „Kalifat“ als territoriales Gebilde ist Geschichte. Doch ist der IS keineswegs geschlagen, er wird sich auf seine Guerilla-Taktiken zurückbesinnen und sich andernorts neu formieren.

„In Zusammenarbeit mit Verbündeten und Helfern haben unsere Streitkräfte die Stadt Albu Kamal in der Provinz Deir Ezzor befreit,“ verkündete das syrische Militär am Donnerstag in einer Stellungnahme der staatlichen Nachrichtenagentur SANA. Albu Kamal war damit die letzte größere Stadt in Syrien und Irak mit signifikanter IS-Präsenz.

Unterstützt von russischen Luftschlägen näherten sich in den vergangenen zwei Wochen syrische Regierungstruppen der am Euphrat an der Grenze zum Irak befindlichen Stadt im ölreichen Südosten des Landes, wobei „Zehntausende Menschen“ vor den oft heftigen Kämpfen fliehen……

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