Als „Staat‘ torkelt der IS seinem Ende entgegen

Liebe Freunde, als „Staat‘ torkelt der IS seinem Ende entgegen. Aber als Ideologie, als weltweites virtuelles Kalifat, als gefährliche Terror-Organisation lebt er weiter. Mosul und Rakka waren schwere Niederlagen des IS. Aber diese Städte wurden nicht „befreit“, sondern zerstört. In einem feigen Bombenkrieg. Unzählige Frauen und Kinder wurden dabei ermordet. Das liefert dem Terrorismus neue Argumente. Wir werden noch viele Terroranschläge erleben.

Die Mehrzahl der Terroristen entkam. Täglich schließen sich ihnen neue junge Leute an, die durch die Bombardements alles verloren haben. Dass Politiker diese strategischen Katastrophen als Siege bejubeln, dreht mir den Magen um.

Ich bleibe dabei: Der Terrorismus wird erst verschwinden, wenn
1.) die westlichen Truppen aus dem Mittleren Osten verschwinden;
2.) der Westen in einer umfassenden Friedenskonferenz mithilft, die von ihm geschaffenen Probleme zu lösen;
3.) wenn er die von ihm zerstörten sunnitischen Städte wieder aufbaut.
Nur in einer fairen Welt hat der Terrorismus keine Chance.

Krieg ist der Vater aller Lügen. Er beseitigt den Terrorismus nicht, er züchtet ihn. Er schafft keinen Frieden, sondern neue Kriege. Doch die westliche Politik bleibt beratungsresistent. Es geht ja um Wichtigeres als um Frieden und Terrorismus. Es geht um Öl. Um Macht, Märkte und Moneten. Euer JT

 

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