Schweizer Rohstoffkonzern hat Sambia gedroht

Arbeiter einer Kupfermine von Glencore in Sambia © ZedCorner

So widersetzte sich Glencore in Sambia einer Strompreiserhöhung. «Public Eye» (früher Erklärung von Bern) spricht von «Erpressung».

Vor einem Monat stieg Telis Mistakidis, Chef des Kupfergeschäfts des Schweizer Rohstoffkonzerns Glencore, der in Zug in einer Villa wohnt, in ein Flugzeug, Destination Sambia. Dort wurde er von Staatspräsident Edgar Lungu empfangen. Der Grund für das Treffen: Glencores Tochtergesellschaft Mopani, die in Sambia Kupferminen betreibt, widersetzt sich einer Strompreiserhöhung und hat damit gedroht, 4700 ArbeiterInnen auf die Strasse zu stellen. Nicht nur in Sambia spricht man von Erpressung.

Die Preiserhöhung ursprünglich beschlossen hat der staatliche Energieversorger….

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