Österreich: Ein Rechtsruck mit Folgen für Berlin und die EU

Die Konservativen und die Rechtsnationalen sind die Gewinner der Österreich-Wahl. Es spricht viel für eine Koalition beider Parteien. Für Bundeskanzlerin Merkel und ihre Mitstreiter in der EU wäre das Bündnis ein weiterer schwieriger Partner.

Der laute Jubel im Lager der ÖVP war fast ein Befreiungsschrei. Die Konservativen können, wenn sie wollen, ohne die ungeliebten Sozialdemokraten die neue österreichische Regierung bilden. Der „Überflieger“, der „Wunderwuzzi“, das „Wunderkind“ Sebastian Kurz hat geliefert: Die Hochrechnungen sahen ihn am Sonntagabend bei mehr als 31 Prozent und damit deutlich vor den Sozialdemokraten und der rechten FPÖ.

Die von einem deutlichen Plus gestärkten Rechtsnationalen der FPÖ werden aber kein einfacher Gesprächspartner für die ÖVP.

Wenn das Wahlergebnis ungefähr so eintritt, glaube ich, dass eine Partnerschaft nur auf Augenhöhe funktionieren kann,

kündigte FPÖ-Vize Norbert Hofer im ORF an. ÖVP und FPÖ hatten den Wahlkampf mit einem…….

Kommentare sind geschlossen.