IWF warnt vor Instabilität des Finanzsektors

Finanzpolitik seit 2008 bereitet neuen Crash vor

Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für dieses Jahr das größte Wachstum der Weltwirtschaft seit der Krise von 2008. Im Hinblick auf die Finanzmärkte zeichnet er jedoch ein ganz anderes Bild.

In seinem Bericht zur globalen Finanzstabilität (Global Financial Stability Report, GFSR) von Anfang letzter Woche hebt der IWF den Schuldenberg der G20-Staaten in Höhe von 135 Billionen Dollar hervor. Außerdem beschreibt er, wie schwierig es für die großen Zentralbanken ist, von den Programmen abzurücken, mit denen sie in den letzten Jahren Billionen Dollar in das globale Finanzsystem gepumpt haben.

Der für Geldpolitik zuständige IWF-Direktor Tobias Adrian erklärte bei der Vorstellung des Berichts, das Finanzsystem sei zwar aufgrund des Wachstums und der niedrigen Zinssätze stabiler geworden, doch es täten sich „zunehmend Gefahren in Form von finanziellen Schwachstellen“ auf.

Die Zentralbanker würden weiterhin auf billiges Geld setzen, um das Wachstum…..

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