„Finanzielle Inklusion“, Code für Bargeldabschaffung in Entwicklungsländern, und was davon zu halten ist

profilbildNach mehr als 30 Jahren fehlt noch der Nachweis für eine armutslindernde Wirkung von Mikrofinanzen. Im Namen der Armutsbekämpfung wird aber mit „finanzieller Inklusion“ das Wachstum des Armutsfinanzmarkts weiter angekurbelt und die Abschaffung von Bargeld zugunsten privater Zahlungsdienste gefördert. Entwicklungspolitisch zweifelhaft, winken für Finanzindustrie und Regierungen neue Profite, Daten, und Formen sozialer Kontrolle.

Die internationale Gemeinschaft hat sich das Ziel der ‚finanziellen Inklusion‘ auf die Fahnen geschrieben mit einem Eifer, der an den Hype um Mikrokredite in den 2000er Jahren erinnert. Die Finanzielle Inkluson ersetzt zusehends die Mikrofinanz. Laut Weltbankpräsident Jim Yong Kim soll Finanzielle Inkluson ein „Schlüssel“ zur Armutsbekämpfung und Wohlstandsschaffung sein.

Als Hilfe zur Selbsthilfe durch den Markt gedacht, sind Mikrofinanzen zur…..

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