Auf den Karriere-Leitern Die Jugend flieht vor sich selbst. Nur wohin?

Auf den Karriere-Leitern Foto: Ollyy/Shutterstock.com

Es sind diese Fragen, die einen wie Mücken umschwirren. Sie entspringen nicht dem eigenen Kopf. Sie kommen von dem Gegenüber bei Familienfesten, Klassentreffen und beim Rauchen während des Feierns.

„Was willst du später mal machen?“, „Wieviel bekommst du dann als Einstiegsgehalt brutto?“, „Wie gut sind dort die Aufstiegschancen?“

Wir alle klettern auf dieser Karriereleiter. Manche missmutig, viele teilnahmslos, aber ganz viele auch enthusiastisch und voller Tatendrang. Im Volksmund spricht man auch von „Karrieregeilheit“. Die Karriere steht über allem. Und bis auf wenige Ausnahmen beugen sich alle diesem Diktat. Man richtet sich danach, „was die Firmen heute verlangen“. Und was verlangen die Firmen heutzutage? Blicken wir unter den neoliberalen Weihnachtsbaum, unter dem die Geschenke in Anglizismus-Geschenkpapier verpackt liegen.

„Soft Skills“, „Flexibilität“ „Team-Building-Skill“.

Die Liste lässt sich endlos fortführen. Die Karriere wird zum Gott hochstilisiert und jeder huldigt ihm. Alle sind starr vor Angst, wie versteinert. Niemand würde etwas….

Kommentare sind geschlossen.