Warum die USA den Krieg gegen Vietnam verloren haben

Die USA wurden nicht einfach niedergerungen. Sie wurden geistig ausmanövriert.

 

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Robert Freeman

Für all den selbstzufriedenen Voyeurismus, der den Vietnamkrieg umgibt, ist es schwierig, eine konkrete Vorstellung davon zu bekommen, warum die Vereinigten Staaten von Amerika verloren haben. Mehr als ein Jahrzehnt lang hatten die USA erklärt, dass sie Vietnam nicht den Kommunisten überlassen wollten. Dennoch fiel Vietnam an die Kommunisten. Warum?

Das Fehlen einer klaren Erklärung ist kein Zufall. Keine der Institutionen, die die USA in den Krieg geführt oder die den Krieg geführt haben, will mit dem Verlust des Krieges belastet werden. Sie möchten lieber seinen Verlust als mehrdeutig, düster belassen. Oder schlimmer noch, dass die Schuld anderen zugeschoben wird.

In der Tat gibt es jedoch ganz bestimmte, konkrete Gründe, warum die USA den Krieg verloren haben. Wenn wir jemals ein wirkliches Einvernehmen über den Krieg erreichen wollen – und ganz bestimmt, wenn wir damit aufhören wollen, seine Fehler zu wiederholen und immer wieder neuere Kriege zu verlieren, dann müssen wir verstehen, warum die USA verloren haben.

Misserfolge traten in der Staatspolitik, im Geheimdienst und natürlich beim Militär auf. Am einfachsten lassen sich die Politik oder die politischen Faktoren erklären. Diese haben wir in früheren Artikeln, (>>> HIER und >>>HIER – ich werde beide demnächst übersetzen und hier veröffentlichen) eingehend behandelt.

Kurz zusammengefasst begannen sie, als Truman 1946 Ho Chi Minhs Bitte um Hilfe bei der Vertreibung der französischen Kolonialbesatzer zurückwies. Stattdessen half er den Franzosen. Dadurch wurde sichergestellt, dass die USA niemals die „Herzen und Köpfe des vietnamesischen Volks“ gewinnen würden.

Die Fehler gingen weiter, als Eisenhower 1955 ein „Südvietnam“ gründete, um die nationalen Wahlen zu……

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