Wenn «Philanthropie» Hass auf Menschen finanziert

«Sugar-Mama» des Muslim-Hasses: Nina Rosenwald (rechts) und Nira Abramowitz«Sugar-Mama» des Muslim-Hasses: Nina Rosenwald (rechts) und Nira Abramowitz © TheAlgemeiner

Der «Philanthrop» ist – griechisch – der «Menschenfreund». Antisemitismus und Islamophobie – aber bitte, das ist doch was anderes!

Er sagte es nicht einmal, er sagte es nicht zweimal, er sagte es, in einem 25 Minuten dauernden Gespräch auf Radio SRF, sogar dreimal: «Antisemitismus ist, wenn man Juden hasst, nur weil sie Juden sind». Abraham Melzer, selber Jude, als Kind mit den Eltern unterwegs auf der Flucht vor den Nazis, in Israel Militärdienst geleistet, zurück in Deutschland, und trotzdem ein scharfer Kritiker der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern. Er liebe Israel, sagte Melzer, er sei ja dort aufgewachsen, habe dort viele Freunde, aber er kritisiere die israelische Politik. Und: In Deutschland, wo er jetzt lebe, sei nicht der Antisemitismus zunehmend, sondern – wörtlich – die «Antisemitismus-Hysterie».

Antisemitismus ist ein Thema. Die Frage ist nicht, ob es ihn gibt. Die Frage ist vielmehr, wo er beginnt. Ist Kritik an Israel, an der israelischen Politik, bereits Antisemitismus? Abraham Melder sagt ganz klar: Nein! Und er hat ein Buch dazu geschrieben: Die Antisemitenmacher.

Die andere Seite allerdings, die Israel-Lobby, arbeitet mit Erfolg daran, zu erreichen….

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