Die anonymen Opfer des Drohnenkriegs

Eine «Predator KAZ» Kampfdrohne im Einsatz© Flickr/KAZ Vorpal/CC-BY-SA 2.0

«Chirurgisch präzis» war der Drohnenkrieg in Afghanistan noch nie. Im Gegenteil: Er fordert immer mehr zivile Opfer.

Hajji Delay verdiente seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer, wie viele Afghanen, die sich ein Auto leisten können. Im Mai 2014 war der in Khost, im Osten Afghanistans, wohnhafte 45-Jährige mit vier Fahrgästen in die naheliegende Umgebung unterwegs, als der Wagen von einer US-Kampfdrohne unter Feuer genommen wurde. Alle fünf Insassen starben, alles Zivilisten. Seit diesem Ereignis muss der damals 22-jährige Sohn von Hajji Delay, Abdul Hadi, seine Familie ernähren.

Die unangenehmen Fragen von Abdul Hadi

Ein Reporter hat nun jüngst im Auftrag des Senders Deutschlandfunk Kultur Abdul Hadi in Khost aufgesucht, um wenigstens einmal einem Opfer der…..

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