DS-Exklusivinterview mit Evelyn Hecht-Galinski

Evelyn Hecht-Galinski ist die Tochter von Heinz Galinski, einem Holocaust Überlebenden, der unter anderem zweimal den Vorsitz des Zentralrats der Juden in Deutschland inne hatte. Sie ist eine scharfe Kritikerin des Staates Israel und kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Haltung der deutschen Politik und die Beschränkungen in der Israel-Debatte. Sie unterstützt den Freiheitskampf der Palästinenser und würdigt hierbei auch die Unterstützung der türkischen Regierung bei einer Lösung im Nahostkonflikt. Kurz vor der Bundestagswahl stand sie den Fragen von Daily Sabah Rede und Antwort. Interessiert hat uns auch ihre Meinung über die deutsch-türkischen Spannungen in der Politik und der Wahlkampf der deutschen Parteien.

 

Kurz vor der Bundestagswahl 2017: DS-Exklusivinterview mit Evelyn Hecht-GalinskiDaily Sabah: Frau Hecht-Galinski, Sie sind die Tochter von Heinz Galinski, dem ersten (1954-1963) und vierten (1988-1992) Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin von 1949 bis zu seinem Tod im Jahr 1992. Außerdem war er Ehrenbürger von Berlin. Wenn Sie sich an ihn erinnern, heben Sie oft seinen Leitspruch „ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“ hervor, den Sie sich auch persönlich zum Lebensmotto gemacht haben. Wie war er als Mensch? Und wie hat sich der Zentralrat der Juden nach seinem Amtsaustritt entwickelt?

Evelyn Hecht-Galinski: Tatsächlich habe ich mir diesen wichtigen Satz zum Lebensmotto gemacht, da ich nicht schweige – und be…….

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