Trumps „Mein Kampf“ vor den Vereinten Nationen

Die Rede, die Donald Trump am Dienstag bei der Eröffnungssitzung der UN-Vollversammlung in New York hielt, ist ohne Beispiel in der Geschichte der Vereinten Nationen und der amerikanischen Präsidentschaft.

Vor einem internationalen Gremium, das vorgeblich die Menschheit vor der „Geißel des Kriegs“ bewahren soll und seine Entstehung auf die Nürnberger Prozesse gegen die Nazi-Größen zurückführt, bekannte sich der amerikanische Präsident offen zu einer Politik des Völkermords: Er sei „bereit, willens und fähig“, Nordkorea und mit seinen 25 Millionen Einwohnern „vollständig zu vernichten“.

Dass keiner der Zuhörer Trumps Verhaftung als Kriegsverbrecher verlangte oder den faschistischen Polterer auch nur aufforderte, sich hinzusetzen und den Mund halten, ist ein Maß für den Bankrott der UN.

„Die Vereinigten Staaten haben viel Kraft und Geduld, aber wenn wir……

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