Wie Berlin die ethnische Säuberung der Rohingya unterstützt

Kaum ein Ereignis entlarvt den deutschen Menschenrechtsimperialismus kurz vor der Bundestagswahl deutlicher, als das Schicksal von hunderttausenden muslimischen Rohingya, die derzeit vor der brutalen Gewalt des burmesischen Militärs aus Myanmar fliehen. Obwohl es eindeutige Hinweise darauf gibt, dass die burmesische Armee systematisch Dörfer niederbrennt, foltert und vergewaltigt, weigert sich die deutsche Regierung, die ethnischen Säuberungen beim Namen zu nennen, geschweige denn sie scharf zu verurteilen.

Am 8. September veröffentlichte der sozialdemokratische Außenminister Sigmar Gabriel sogar ein Statement, dass den verfolgten Rohingya eine Mitschuld am tödlichen Vorgehen des Militärs gibt. Er sei „in großer Sorge…..

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