Ein Propaganda-Stück aus dem Lehrbuch des Kalten Krieges

Probt Russland den Krieg gegen die Nato?

„Probt Russland den Krieg gegen die Nato?“, fragt „Bild“ heute in gewohnt reißerischer Manier. Antworten darf die Kriegsministerin Ursula von der Leyen, die ihre Besorgnis über den Russen, der seit Kriegsende „vor der Tür steht“, zum Ausdruck bringen darf.

Ein Propaganda-Stück aus dem Lehrbuch des Kalten Krieges. Um weiter aufzurüsten braucht der von den USA geführte militärisch-industrielle Komplex neue Feindbilder und die tägliche Lügenpropaganda. Eigentlich hätte „Bild“ seine Leser beruhigen können mit der Schlagzeile: „Keine Angst vor dem Russen. Wir geben 13mal so viel für Rüstung und Krieg aus wie Putin.“ Aber das wäre nicht im Sinne der Rüstungswirtschaft. Also muss der nicht vorhandene Teufel weiter an die Wand gemalt werden.

Der ehemalige US-Präsident Eisenhower hatte schon Recht: Der militärisch-industrielle Komplex hat die US-Politik und damit die Politik der „westlichen Wertegemeinschaft“ fest im Griff. Um seine wahren Ziele zu verschleiern, braucht er eine Lügenpropaganda, die von großen Teilen der westlichen Medien jeden Tag verbreitet wird.

Michail Gorbatschow, dem Deutschland viel zu verdanken hat, warnte: „Von einem Kalten Krieg geht die Nato zu den Vorbereitungen für einen heißen Krieg über. Sie sprechen nur über Verteidigung, aber im Grunde treffen sie Vorbereitungen für Angriffshandlungen.“

Via Oskar Lafontaine

 

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