Schweizer Geschäft mit Gift

Weil sie illegal Quecksilber in die Schweiz exportiert haben, kassieren Deutsche Haftstrafen. Schweizer Hintermänner gehen wohl straffrei aus.

BeobachterDie Beobachter-Story im Juni 2014

von Daniel Bütleraktualisiert am 09. Mai 2017

Der Beobachter machte 2014 einen Umweltskandal publik. Demnach exportierte die deutsche Entsorgungsfirma Dela rund 440 Tonnen hochgiftiges Quecksilber gesetzwidrig in die Schweiz. Der Batterierecycler Batrec im Berner Oberland nahm das Material entgegen, die Handelsfirma Air Mercury aus Birrwil AG verkaufte es auf dem Weltmarkt für Dutzende Millionen Franken.

Ein gutes Geschäft für die Schweizer Beteiligten. Denn der Quecksilberhandel ist in der EU verboten, die Dela hätte das Gift in ihrem Werk in Nordrhein-Westfalen entsorgen müssen. In der Schweiz aber war das Quecksilbergeschäft legal. Genau diese Lücke nutzte die «Quecksilber-Connection».

Doch die deutsche Justiz kam den Verantwortlichen auf die Schliche. Mehrere……

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