Angst vor Terror

Die Bundesbürger haben große Angst vor Terror, melden die Medien. Das hat Gründe. Der Schauspieler Peter Ustinov hatte mehr Verstand als die Staatsfrauen und Staatsmänner dieser Welt und die meisten Kommentatoren in den Medien: „Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen. Beide sind gleichermaßen unmoralisch.“

Aber auch die weltweit geltende Maxime: „Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu“ müsste nur von der „westlichen Wertegemeinschaft“ beherzigt werden, und der Terrorismus käme zum Erliegen.

Solange zur Eroberung von Rohstoffen und Absatzmärkten unter der verlogenen Formel „für Demokratie und Menschenrechte“ Öl- und Gaskriege geführt werden, werden die Terroranschläge weiter zunehmen.

Wir müssen uns nur vorstellen, wir hätten Öl- und Gasvorräte und über unseren Städten und Dörfern würden ständig Bomber aus Afghanistan, dem Irak, Syrien oder Libyen kreisen und ihre tödliche Fracht abwerfen. Und wenn wir eine Hochzeit feierten, würde plötzlich eine von einem Präsidenten aus dem Vorderen Orient befohlene Drohne einschlagen und unsere Familie auslöschen. Vielleicht würden dann auch bei uns junge Männer zu „Dschihadisten“

Aber die Lügenpropaganda lässt solche Vorstellungen zur Sicherheit gar nicht erst aufkommen. Allzu viele sind getreue Gefolgsleute der großen „Menschheitslehrer“ und „Moral-Philosophen“ George W. Bush und Donald Trump: Wir sind die Guten, die anderen sind die Bösen.

Via Oskar Lafontaine

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