KenFM RAMSTEIN

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Am Ende des Zweiten Weltkrieges lagen große Teile Europas in Schutt und Asche. Millionen Menschen waren ermordet worden, verschollen, verstümmelt oder befanden sich in Kriegsgefangenschaft, aus der die meisten nie wieder Heim kehrten.

Auch wenn unmittelbar nach Kriegsende der Begriff Siegermächte Umgangssprache wurde, spürten doch alle, die den Krieg überlebt hatten, dass auf sämtlichen Seiten nur Opfer zu finden waren.

Alle hatten verloren. Mit einer Ausnahme. Die Rüstungsindustrie. Für sie war und blieb jeder Krieg im wahrsten Sinne des Wortes ein Bombengeschäft und so tat man alles, um ummittelbar nach Kriegsende in Europa, den sogenannten Kalten Krieg als neuen Absatzmarkt zu etablieren. Dieses Geschäftsmodell dauert bis heute an. In diesem Zusammenhang muss man die US-Airbase Ramstein als das bezeichnen, was sie für NATO und Rüstungsindustrie auch ist. Eine Art Messplattform, die Interessierten die Möglichkeit gibt, die Effizienz der aktuellen Tötungstechniken und zum Einsatz kommenden Maschinen, in ihrer Wirkung zu überprüfen.

Ramstein ist mehr als Relaisstation, die es via Drohen vor allem den USA erlaubt, Menschen besonders im Nahen und Mittleren Osten zu ermorden. Ramstein ist einen Dauerwerbesendung für die großen Rüstungskonzerne. Von hier aus werden die aktuellen Massenvernichtungswaffen an immer neue „Standorte“ transportiert und zum Einsatz gebracht. Über Ramstein wird 365 Tage im Jahr gemordet. Ramstein kennt keine Friedenszeiten und schert sich einen Dreck um Menschenrechte.

Das alles ist bekannt, wird aber von der deutschen Politik geleugnet, indem man Ramstein vor allem in der Koordination von Killer-Drohnen die Bedeutung abspricht und dabei einen soliden Partner an seiner Seite weiß. Die Massenmedien. Ohne diese Komplizen mit Presseausweis wäre Ramstein auf deutschem Boden unmöglich zu halten, denn kein Mensch findet Mord cool, geil oder irgendwie spannend. Verschweigen und Verleugnen ist daher die Methode, mit der die GEZ-Medien und die großen Verlagshäuser mit dem Standort und was dort tagtäglich passiert umgehen.

Vor allem der Presse muss man vorwerfen, dass sie aus dem Zweiten Weltkrieg nichts gelernt hat und sich schon wieder zum Propaganda-Instrument hat umfunktionieren lassen.

Um so wichtiger ist es 70 Jahre nach Hitler-Deutschland und fast 30 Jahre nach dem Mauerfall, dass die Zivilgesellschaft dem organisierten Verbrechen in Ramstein das Handwerk legt und die Schließung des Standortes durchsetzt. Mord verjährt nicht und wer von einem Mord weiß und bewusst schweigt, macht sich mitschuldig.

Ohne Ramstein in Deutschland gäbe es keinen Drohnenkrieg.
Drohnenkriege sind Ressourcenkriege und kreieren ganz nebenbei jenen Terrorismus, den unser Staat wiederum dazu nutzt, um uns alle flächendeckender zu überwachen und demokratische Rechte sukzessive abzubauen. Ramstein tötet vor allem unzählige Zivilisten im Ausland, aber es gefährdet eben auch die Demokratie in Deutschland und Europa. Diese Nebenwirkung wird von immer mehr Bürgern erkannt.

Kommt vom 8. bis zum 10. September nach Ramstein. Werdet Teil der Menschenkette und zeigt Gesicht auf den zahlreichen Demonstrationen und Veranstaltungen gegen diesen Standort.

Werdet Teil der Friedensbewegung.

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