Die kranke Gesellschaft: Warum nicht Gier das Problem ist

Ein Studium kann ganz schön anstrengend sein. Am anstrengendsten waren für mich aber nicht die Klausurphasen, in denen ich meine post-apokalyptischen Augenringe hinter mir her schleifen konnte, oder das ständige Grillenzirpen in meinem Kühlschrank, sobald der erste Tag des Monats ins Land gezogen war und wieder gähnende Leere angesagt war. Es war es die Frage, die dem jungen Geisteswissenschaftler per Definition mit in die Wiege gelegt wird:

„Und … was kann man später mit Deinem Studium machen?“ Hierbei sind 20 Prozent echtes Interesse und die anderen 80 Prozent ein nett verpacktes: „Kind! Wirst Du mit dem, was Du da machst überhaupt Geld…..

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