Der Untergang einer Weltmacht

Ist irgendjemand vom aggressiven Verhalten der Nordkoreaner überrascht? Was ist mit den Staaten passiert, die auf Verhandlungen mit den USA oder allgemein dem Westen eingegangen sind und ihre Abschreckungswaffen vernichtet haben? Ein gutes Beispiel, was auch Nordkorea immer wieder erwähnt, ist Libyen! Gaddafi hat sich mit dem Westen eingelassen und seine Chemiewaffen abgegeben. Im Gegenzug hat der Westen versprochen, Libyen nicht anzugreifen. Wenig später hat die NATO islamistische Terroristen mit Waffen beliefert und schließlich Libyen auch noch selbst in die Steinzeit zurückgebombt. Der Westen hat sich noch nie an Abmachungen gehalten und das weiß auch Pjöngjang! Die Nordkoreaner sind nicht verrückt, sie wollen aber den Anschein erwecken, dass sie Verrückt und zu Vergeltungsschlägen bereit wären.

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Bild: Siper

Wer aber wirklich den Konflikt mit Nordkorea verstehen will, muss wissen, dass Nordkorea lediglich ein willkommener Anlass der Amerikaner ist in Ostasien präsent zu sein. Es geht in erster Linie viel mehr um China und in zweiter Linie um Südkorea. Auch wenn es westliche Medien nicht gerne zugeben, aber es ist längst bekannt, dass Südkorea sich immer mehr China und Russland zuwendet und gleichzeitig sich von den USA abwendet. Würde Südkorea bald auch den Schritt gehen, die US-Truppen aus dem eigenen Land zu werfen, hätten die USA ihren wichtigsten Militärstützpunkt im ostasiatischen Festland verloren, was bei einem möglichen Krieg gegen China von wichtiger Bedeutung wäre. Darüberhinaus ist Südkorea eines der technologisch fortschrittlichen Länder der Welt und ein wichtiger Absatzmarkt für westliche Firmen. Aber wie es aussieht, hat Südkorea großes Interesse am Neuen-Seidenstraßen-Projekt der Chinesen, was Asien mit Europa verbindet. Übrigens spielt in dieser Verbindung auch Syrien eine wichtige Rolle! Und Deutschland würde auch von der neuen Seidenstraße profitieren. Die einzigen Verlierer dieser neuen Seidenstraße wären die hochverschuldeten Amerikaner!

Deshalb müssen die USA ständig Angriffsmanöver vor Nordkoreas Küste abhalten. Sie wollen die Nordkoreaner damit provozieren und ermuntern, weiter aufzurüsten. Nur so haben die USA einen plausiblen Grund, in Südkorea präsent zu bleiben und die Politik in dieser Region zu beeinflussen. Aber es bleibt den USA nicht viel Zeit: Wollen sie ihren eigenen Abstieg in die Bedeutungslosigkeit und darauffolgenden Untergang irgendwie noch abwenden, müssten sie schon sehr bald einen riskanten Krieg gegen China und Russland beginnen!

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