DER TÄGLICHE KAMPF GEGEN DEN HUNGER

Maxim ist 4,5 Jahre alt und kennt das permanente Hungergefühl besser, als seine eigene Mutter, die ihn mit 16 zur Welt brachte und Anfang des völkermörderischen Donbass-Krieges für immer verließ.

Heute lebt dieser kleine Junge mit der großen russischen Seele bei seiner Oma – mitten in der Beschusszone. In der Siedlung Mospino, in der Nähe von Donezk, und somit in wenigen hundert Metern von den Stellungen der Ukraine. Vor wenigen Wochen war Tee erneut das Einzige, womit ihn seine Oma tagelang ernähren konnte. Mehr gab es eine Zeit lang in diesem 1,5-Mann-Haushalt einfach nicht. In Folge der sommerlichen Ukra-Beschüsse wurde das Dach seines sehr armen Familienhäuschen beschädigt, sodass es heute oft reinregnet. Doch auf die Frage, wie es ihm geht, hat Maxim immer wieder dieselbe Antwort: „Mir geht es gut“.

Mit ihrer allerletzten Kraft und den keinerlei vorhandenen Mitteln kämpft die Oma des Jungen um sein Wohl und seine unbeschwerte, glückliche Kindheit. Tag für Tag. Beschuss für Beschuss. Jahr für Jahr. Und das bereits mit dem 1. Tag, seit dem Maxim auf der Welt ist. Auch, wenn es alles andere, als einfach, für die beiden ist. „Ich würde alles für ihn tun“, sag sie. Und bei diesen schmerz- und liebevollen Bildern zugleich fällt es uns schwer, es nicht zu glauben…

Nun ist der Herbst da. Der Winter steht aber auch schon vor der Tür. Doch weder für die Reparatur des Daches noch für den Erwerb von Lebensmittel oder Kohle bzw. Holz, um die kommende, eiskalte Herbst/Winter-Saison im Kriegsgebiet lebendig überstehen zu können, fehlt diesen unschuldigen Opfern des ukra-faschistischen Regimes und der weltpolitischen Machtspielchen einfach das Geld…

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+ MAXIM SAGT „SPA-SI-BO!“ FÜR DIESE GROSSE ÜBERLEBENSCHANCE! +

Mit Hilfe unserer Partner vor Ort – des „Angel“-Teams von Alexey Smirnov – und eurer finanziellen Unterstützung ist es uns vor einigen Tagen gelungen, das ewige Hungergefühl des kleinen Maxim wenigstens für eine kurze Zeit zu stillen und die Tränen seiner Oma durch einen kleinen Hoffnungsschimmer wegzuwischen:

– Lebensmittel für ca. 2 Wochen
– Heizkohle für den ersten Kälteeinbruch sowie
– Baumaterialen für die Reparatur des von den Ukra-Geschossen durchlöscherten Daches

Über all diese großen Alltagssorgen müssen sich heute Maxim und seine Oma erstmal keine Gedanken machen. Dank unserer REMEMBERS Sammel-Spende aus Deutschland von rund 180 Euro.

Für uns – erneut ein unbeschreiblich tolles und wohltuendes Gefühl, dass alles, was wir mit euch gemeinsam tun, nicht nichtig ist. Auch, wenn all unsere Mühen der letzten 3 Jahre im Sinne der Donbass-Bewohner nur ein kleiner Wermuts-Tropfen auf dem heißen Kriegsstein sind. Und dennoch: Diese Mühen retten leben. WIR RETTEN LEBEN. Und wer den Wert eines Menschenleben zu schätzen weiß, der weiß auch, was jeder einzelner dieser „Tropfen“ in Wirklichkeit bedeuten.

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