Burma: Rohingyas militarisieren sich – tausende auf der Flucht

Im Westen Burmas hat sich die Lage zugespitzt. Der ungelöste Konflikt zwischen der muslimischen Minderheit und der Armee hat zu einer Stärkung des bewaffneten Armes der Rohingya geführt. Ein neue Rebellengruppe gewinnt offenbar an Zulauf.

Angesichts der opferreichen Kämpfe zwischen Angehörigen der muslimischen Rohingya und burmesischen Sicherheitskräften sind im Gliedstaat Rakhine dieser Tage Tausende auf der Flucht. Rund 3000 Personen sind am Wochenende in Flüchtlingslagern in Bangladesh angekommen; allerdings sind auch viele Flüchtlinge an der Grenze von Soldaten gestoppt und nach Burma zurückgeschickt worden.

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Die Kämpfe brachen in der Nacht zum Freitag aus, als bewaffnete Rohingya rund 30 Polizeiwachen angriffen. In der Folge gab es mehr als 100 Todesopfer, die meisten von ihnen unter den Aufständischen. Die Kämpfe sind ein Symptom für den ungelösten Konflikt im westlichen Gliedstaat Rakhine, der seit Jahren schwelt und sich in den vergangenen fünf Jahren zugespitzt hat.

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