Trumps Afghanistan-Rede: Das Militär übernimmt die Kontrolle

Am Montagabend, den 21. August, gab US-Präsident Donald Trump seine neue Afghanistan-Politik bekannt. In seiner Rede kündigte er die Entfesselung schrankenloser Militärgewalt gegen das seit sechzehn Jahren besetzte Land an.

Seit die Bush-Regierung im Oktober 2001 in Afghanistan eingefallen ist, wurden laut konservativen Schätzungen 175.000 Menschen getötet, weitere Millionen wurden zu Flüchtlingen. Unter Bush, Obama und Trump hat das US-Militär zahllose Massaker und Kriegsverbrechen verübt. Schon im November 2001 wurden 800 gefangene Taliban bei Mazar-i-Sharif massakriert, 2002 wurden in Kakarak 48 Gäste einer Hochzeitsfeier ermordet, 2015 wurden bei einem Luftangriff auf ein Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen 42 Pfleger und Patienten getötet, und im April dieses Jahres kam in der Provinz Nangarhar mit dem Massive Ordnance Air Blast (MOAB) die größte nicht-nukleare Waffe zum Einsatz.

Da Trump der US-Militärführung freie Hand beim Truppen- und Materialeinsatz lässt, wird sich diese Gewalt noch einmal dramatisch…..

Kommentare sind geschlossen.